Markus ist Abteilungsleiter im Presswerk unseres Standorts in Parsberg und gibt einen persönlichen Einblick in seinen außergewöhnlichen Werdegang, seinen Arbeitsalltag und das, was die Arbeit bei Martin für ihn besonders macht.
Vom Quereinsteiger zur Führungskraft
Markus ist 43 Jahre alt, verheiratet und Vater eines Sohnes. Sein beruflicher Weg verlief alles andere als klassisch: Ursprünglich absolvierte er eine Ausbildung zum Möbelschreiner. Nach mehreren schweren Knieverletzungen beim Fußball musste er seine ursprüngliche Tätigkeit jedoch früh aufgeben.
Ganz zufällig fand er den Einstieg in die metallverarbeitende Industrie. „Da stand ich gerade auf einem Faschingswagen“ erinnert er sich schmunzelnd. Begonnen hat er zunächst als Pressenhelfer. Doch schnell entwickelte er Ehrgeiz, sich weiterzuentwickeln. Durch Schulungen, unter anderem zum Maschinenanlagenführer, und viel Eigeninitiative arbeitete er sich Schritt für Schritt nach oben. Seine Karriere war geprägt von kontinuierlichem Lernen, fachlicher Weiterbildung und dem Mut, Dinge zu hinterfragen und zu verbessern.
Schließlich führte ihn sein Weg 2018 zur Firma Martin, wo er als Schichtleiter einstieg. Dort erwartete ihn trotz seiner langjährigen Erfahrung erneut eine steile Lernkurve – insbesondere durch den Umgang mit hochkomplexen Servo-Pressen.
Nach sechs Jahren als Schichtleiter entwickelte er sich konsequent zum Abteilungsleiter weiter. Heute sieht er seine Aufgabe vor allem darin, Stabilität zu schaffen und diese an sein Team weiterzugeben.
Im Presswerk: Ein Arbeitsalltag voller Verantwortung und Nähe zum Team
Der Alltag als Abteilungsleiter ist vielseitig und anspruchsvoll. Neben technischen Themen spielen Organisation, Kommunikation und Führung eine zentrale Rolle. „Mein Arbeitstag ist geprägt von Terminabstimmungen, Personalführung und dem Lösen von Problemstellungen“, erklärt Markus. Qualitätssicherung, Prozessoptimierung und kundenorientiertes Handeln gehören ebenso dazu wie Abstimmungen mit anderen Fachabteilungen oder Kundentermine.
Dabei ist ihm eines besonders wichtig: Nähe zum Team. Für Markus bedeutet Führung nicht, sich im Büro zurückzuziehen – im Gegenteil. Er ist regelmäßig direkt in der Produktion präsent, unterstützt und packt mit an, wenn es darauf ankommt. Ob am Wochenende oder spät am Abend: Wenn es kritisch wird, ist er zur Stelle. Diese Haltung lebt er bewusst vor – und erwartet sie auch in gewissem Maß von seinem Umfeld.
Teamarbeit als Schlüssel – im Beruf und darüber hinaus
Für Markus steht fest: Erfolg in der Produktion ist immer Teamleistung. Kommunikationsfähigkeit, gegenseitige Unterstützung und Vertrauen sind für ihn die wichtigsten Grundlagen. „Wenn alle an einem Strang ziehen, dann ist der Berg auch nicht so steil“, beschreibt er seine Einstellung.
Diese Haltung prägt ihn nicht nur im Beruf, sondern auch privat: Seit über 25 Jahren engagiert er sich aktiv bei der Feuerwehr und übernimmt dort Führungsverantwortung als Zugführer. Auch hier geht es darum, im Team zu funktionieren, Verantwortung zu übernehmen und sich aufeinander verlassen zu können – Parallelen, die er bewusst in seinen Arbeitsalltag überträgt.
Was verbindet – auch über die Arbeit hinaus
Neben dem Arbeitsalltag sind es vor allem gemeinsame Erlebnisse, die den Zusammenhalt stärken. Besonders in Erinnerung geblieben ist Markus das letzte Sommerfest, bei dem Mitarbeitende gemeinsam mit ihren Familien einen Einblick in die Arbeitswelt gewinnen konnten. Für ihn sind solche Momente besonders wertvoll: „Wenn die Familie sieht, was man täglich macht, bekommt die Arbeit nochmal eine ganz andere Bedeutung.“ Es geht eben nicht nur um Technik und Produktion – sondern vor allem um die Menschen dahinter.